Coaching by the way

Auch ein Coachingprozess lebt von der Individualität der Methodenwahl und besonders der Anwendung. In meinen 35 Jahren als Coach habe ich diesbezüglich schon viel ausprobiert. Manches Coachingtool verworfen und manche Coachingmethode ausgebaut. Meine Erfahrung lehrt mich, dass besonders Frauen in den mittleren Jahren, die zusammen mit ihrem Ehemann ein Familienunternehmen geleitet haben, durch eine Scheidung aus der Lebensbahn und oft auch aus der Berufslaufbahn geworfen werden.

Meist geht die mitarbeitende Ehefrau, wenn es zur Scheidung eines Unternehmerpaars kommt. Die alles entscheidende Frage ist, wie sie ihre Zukunft gestaltet? Meist haben diese Damen einen Beruf „mit in die Ehe gebracht“. Dieser ist allerdings über die Jahre in Vergessenheit geraten. Nun heißt es aus der langjährigen Führungserfahrung Kapital zu schlagen und eine neue Aufgabe zu kreieren. Ziel eines Coachingprozesses ist es in diesem Fall sowohl das Selbstbewusstsein der Damen zu stärken, die Trauer über die Trennung zu verarbeiten und eine neue Aufgabe zu finden.

Dabei greife ich immer öfter zu einem Coaching „by the way“ zurück. Die betreffenden Damen begleiten mich bei meinen diversen Unternehmungen durch die deutschen Lande. Dabei lernen sie die verschiedenen Tätigkeitsfelder meiner Kunden kennen, treffen neue Leute, knüpfen Kontakte und erhalten letztendlich viele gute Ideen. Da wir auf diesen Reisen viele gemeinsame Zeit verbringen ist die Stärkung des Selbstbewusstseins und die Verarbeitung der Trennung auch ein „by the way“ Prozess.

Mein Fazit: Ein Coaching by the way arbeitet mit Leichtigkeit und hilft den Betroffenen unter anderem durch das Ausschlussprinzip eine neue Lebensaufgabe zu finden und somit zum neuen Lebensglück.